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Das Baby ist da! Was jetzt zu tun ist


Der große Moment ist endlich gekommen. Ihr Baby hat das Licht der Welt erblickt und nichts ist mehr so wie es vorher war. Doch gerade in diesen tollen Tagen beschleicht viele Eltern auch ein Gefühl der Unsicherheit.

Sind wir denn auch gut vorbereitet? Was müssen wir jetzt tun? Wo müssen wir das Kind anmelden? Tatsächlich gibt es einiges zu beachten nach einer Geburt. Doch lassen Sie sich nicht zu sehr verunsichern. Papier ist geduldig, Fristen sind lang und überhaupt kommt Ihr Baby immer an erster Stelle.
Bei der Geburt eines Babys gibt es einiges zu beachten. © Rainer_Maiores | https://pixabay.com

Bei der Geburt eines Babys gibt es einiges zu beachten. © Rainer_Maiores https://pixabay.comCreative Commons CC0 (CCO Public Domain)

Zuallererst: freuen und die Freude teilen

Wenn Ihr Baby endlich da ist, sollten Sie vor allem eines tun: Sich ausgiebig freuen und die ersten Stunden und Tage zu dritt gemeinsam verbringen. Zwar ist dies aufgrund von Arbeitsverpflichtungen nicht immer möglich, aber keinesfalls sollten Sie die wertvollen Momente mit Ihrem Neugeborenen für bürokratischen Kram vergeuden. Sie bekommen im Krankenhaus sicherlich einige wenige Dokumente zum Ausfüllen, aber stressen Sie sich nicht. Es gibt nichts, was nicht auch nachgereicht werden kann. Kümmern Sie sich stattdessen auch um die liebe Verwandtschaft und verkünden Sie die frohe Botschaft über das Telefon oder schicken Sie liebevolle Karten zur Geburt Ihres Nachwuchses. Besondere Menschen wie die neuen Omas und Opas, aber auch enge Freunde sollten Sie persönlich ins Krankenhaus einladen. Fühlen Sie sich jedoch zu nichts verpflichtet. Wenn Ihnen noch nicht nach Besuch ist, dann muss der eben warten.

Kindeswohl steht über allem

In den ersten Tagen zuhause fällt es vielen Eltern schwer, sich mit dem neuen Mitbewohner zu arrangieren. Das hilflose kleine Geschöpf braucht schließlich rund um die Uhr Aufmerksamkeit. Sicherlich haben Sie bereits vorgesorgt und die nötigsten Dinge wie Windeln, Tücher und Cremes, aber auch so fundamentales Mobiliar wie zum Beispiel ein Babybett besorgt. Wenn nicht, ist die Grundausstattung für Ihr Baby der wichtigste Punkt auf der To-Do-Liste. Was man wirklich braucht und was nicht, unterscheidet sich je nach persönlicher Einstellung und den eigenen Lebensumständen. Scheuen Sie sich nicht, zu fragen und wenden Sie sich an Vertrauenspersonen oder Ihre Nachsorgehebamme. Wenn Ihr Kind jeden Tag satt, warm und gut gebettet ist und Sie einen Rhythmus gefunden haben, dann können Sie sich um bürokratische Dinge kümmern.

Geburtsurkunde, Steuer-ID und Versicherung

Der deutsche Staat möchte gerne wissen, wen er da als neuen Bundesbürger dazubekommen hat – und das leider oftmals gleich mehrfach. Der erste Schritt ist die Beantragung einer Geburtsurkunde beim Standesamt. Dieses unterrichtet im Normalfall auch das Einwohnermeldeamt. Fragen Sie dort aber zur Sicherheit noch einmal nach. Leider nicht immer informiert wird auch das Finanzamt, bei dem das Neugeborene eine Steuer-ID bekommen muss. Haken Sie dort telefonisch nach, wenn diese Nummer nicht per Post ins Haus flattert, denn Sie brauchen die ID für die Beantragung des Kindergelds. Weiterhin ist es wichtig, dass das Kind krankenversichert wird. Kontaktieren Sie also Ihre Versicherung und lassen Sie das Baby schnellstmöglich eintragen. Falls noch nicht erledigt, sollten Sie auch zeitnah die Vaterschaft anerkennen sowie das Sorgerecht regeln lassen, wenn die Eltern nicht verheiratet sind.

Elternzeit, Elterngeld, Kindergeld

Wer in Elternzeit gehen möchte, muss dies bekanntlich schon mindestens sieben Wochen vor Entbindungstermin beim Arbeitgeber ankündigen. Wer in dieser Zeit Elterngeld beziehen möchte, muss dies entsprechend beantragen. Lassen Sie sich hier nicht zu lange Zeit, denn Elterngeld gibt es im Zweifel nur drei Monate rückwirkend. Ähnliches gilt für das Kindergeld. Zwar wird dies rückwirkend sogar sechs Monate gezahlt, doch benötigen Sie für den Antrag die Steuer-ID des Kindes, die manchmal mehrere Monate auf sich warten lässt. Lassen Sie hier keine Fristen verstreichen und verzichten Sie nicht auf Geld, das Ihnen zusteht. Wenn Sie alle Behördengänge erledigt haben, können Sie sich wieder voll und ganz auf das Baby konzentrieren und jeden Tag genießen – zumindest, wenn es Ihre Müdigkeit zulässt.

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