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Tierarzt, Pilot und Zugführer - Kinder und ihre Berufswünsche


Die Welt der Großen bietet für Kinder eine schier unerschöpfliche Menge an unterschiedlichsten Rätseln, Vorbildern, aufregenden Abenteuern und mysteriösen Informationen. Vieles können die Kleinen noch nicht im vollen Maße begreifen, aber an einigen Dingen lässt sich trotzdem eine gehörige Portion Spaß haben.

Dies zeigt sich beispielsweise dann, wenn es um die spätere Berufsziele von kleinen Kindern geht. Feuerwehrmann, Sängerin, Polizist, Tierärztin oder neuerdings auch Model und Fußballprofi stehen ganz besonders weit vorn auf der Liste der möglichen Traumberufe - welche Art von Verantwortung dabei auf sie zukommt, davon haben die meisten Kinder noch keine genaue Vorstellung. Und das ist bis zu einem bestimmten Alter auch gut so - Kinder dürfen Träume haben und in der Regel lohnt es sich, sie dabei zu bestärken und darin zu fördern. Zumindest, so lange dies kindgerecht passiert.



Ganz oben beim Berufsziel von Kindern: Pilot © Alexandr Vasilyev | Fotolia.com

Eine tolle Möglichkeit für Kinder, um in verschiedene Rollen schlüpfen zu können, bieten Verkleidungen. Wer sich das Cape eines Superhelden überstülpt, kann in gewisser Weise förmlich spüren, wie die kraftvollen Energien plötzlich durch den eigenen Körper fließen. Etwas realistischer hingegen wird es mit einer kleinen Polizei- oder Feuerwehruniform. Eltern werden schnell merken, dass derartige Verkleidungen nicht nur zum Karneval oder Kindergeburtstag die absoluten Renner sind. Kindgerechte Utensilien wie beispielsweise ein Spielzeug-Arztkoffer oder eine Pilotenbrille können nicht nur dabei helfen, die kreativen Fähigkeiten sowie die Fantasie der Kinder zu fördern, sondern einmal entwickelte Berufswünsche auch zu festigen. Denn auch wenn Eltern die Berufswünsche ihrer Kleinen häufig für Träumereien halten, steckt in ihnen doch bereits ein wahrer Kern, der keinesfalls einfach übergangen werden sollte. 

Realistische Zielsetzungen und die individuelle Persönlichkeit

Die Berufswünsche von Kindern verändern sich mit der Zeit. Im Kleinkindalter sind sie häufig durch äußere Einflüsse oder relativ simple Bedürfnisse gestützt. So möchte beispielsweise die Tochter Polizistin werden, weil ihr Vater denselben Beruf hat, oder der Sohn möchte sich im späteren Leben unbedingt als Tierarzt verdingen, da er Tiere einfach so sehr liebt. Je älter Kinder werden, desto stärker verändert sich dann das angestrebte Berufsziel und realistische Vorstellungen werden eingebunden. Nach Informationen der Wirtschafts Woche sinkt mit zunehmendem Alter außerdem auch die Überzeugung, dass der angestrebte Berufswunsch einmal tatsächlich umgesetzt werden kann. Das lässt Kinder aber keineswegs traurig werden, sondern eigenständig nach Alternativen suchen.

Entgegen der allgemeinen Überzeugung, sind Berufswünsche oder Traumberufe von Kindern keine bloße Spinnerei, sondern vermögen sehr viel über die Persönlichkeiten der Kinder auszusagen. Wer beispielsweise Sängerin oder Schauspielerin werden möchte, verfügt über ein extravertiertes Wesen, steht gern im Mittelpunkt und ist unbedingt bereit dazu sich regelmäßig zu verändern und in neue Rollen zu schlüpfen. Wer hingegen Feuerwehrmann oder Tierarzt werden möchte, hat vermutlich eine ausgeprägte soziale Komponente, ein hohes Verantwortungsbewusstsein und muss selbst nicht unbedingt im Fokus der Aufmerksamkeit stehen. Berufswünsche von Kindern sagen mehr über ihre Persönlichkeit aus, als die meisten Eltern denken und je mehr sie diese Wünsche ausleben können, umso stärker werden Kinder in ihren inneren Persönlichkeitsstrukturen gefestigt.

Mit den oben vorgestellten Verkleidungen oder verschiedenen Utensilien ist bereits ein erster Schritt getan. Die Kinder erhalten auf diese ganz simple Weise die Möglichkeit, sich besser in ihren Wunschberuf hineinzuversetzen. Sie können sich in verschiedenen Situationen ausprobieren und unterschiedliche Reaktionsmuster oder Handlungsverläufe abspielen. Dies hilft nicht nur dabei die eigene Richtung besser finden zu können, sondern auch selbstbewusster aufzutreten. Eltern können ihre Kinder bei dieser spielerischen Annäherung an das spätere Berufsleben spielerisch unterstützen. Wer sich beispielsweise als Patient zur Verfügung stellt und sich von einem kleinen Arzt untersuchen lässt, kann Kinderherzen schnell höher schlagen lassen. Das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten wird auf diese Weise gestärkt. Auch Fotografien von Kindern in ihrer vollen „Arbeiterkluft“ sind bei den Kleinen gern gesehen. Wenn sie als Feuerwehrmann, Pilot, Model oder Sänger posieren dürfen und sich die Bilder hinterher ansehen können, wirft dies zusätzlich einen ganz neuen Blick auf ihre Wunschvorstellung. Die Bilder lassen sich außerdem anschließend hervorragend in einem Fotokalender verewigen. Verschiedene Inspirationen für derartige Kalender lassen sich unter http://fotoshop.bipa.at/fotokalender.html entdecken, wobei die verschiedenen Vorlagen auch in vielen Jahren bei den Kleinen noch für jede Menge Freude sorgen können. Auch Erwachsene werfen schließlich gern einen Blick in die Vergangenheit.

Vorgegebene Zukunftsabläufe

Wenn davon die Rede ist, dass Eltern ihren Kindern hinsichtlich ihres Traumberufes entgegenkommen sollen, bedeutet dies gleichsam aber noch nicht, dass der Nachwuchs auf eine bestimmte Vorstellung festgenagelt oder in eine konkrete Rolle hineingedrängt werden soll. Kinder dürfen ihre Berufswünsche im Laufe der Zeit ruhig wechseln. Schließlich lernen sie im Laufe ihrer Beschäftigung mit einem bestimmten Berufsbild immer neue Facetten von eben diesem kennen und nicht immer vermögen diese es zu gefallen. Das LBS Kinderbarometer hat Kinder hinsichtlich ihrer Wunschvorstellungen zur Berufswelt befragt - dass diese sich im Laufe des Lebens ändern ist vollkommen natürlich. Schließlich können sich auch der Musikgeschmack oder der Freundeskreis verändern. Wichtig ist nur, dass Kinder in ihren eigenen Wünschen und Zielen bestärkt und gefördert, aber nicht überfördert werden. Denn was auf der einen Seite zu Selbstvertrauen und Persönlichkeitsentwicklung führt, kann sich auf der anderen Seite ganz schnell auch in Zwang und Druck verwandeln, der dann nur noch wenig Spaß macht.

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