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Alle Jahre wieder? – Als Familie neue Traditionen schaffen

Alle Jahre wieder? – Als Familie neue Traditionen schaffen

Das Weihnachtsfest läuft bei vielen Menschen auch im Erwachsenenalter noch nach bestimmten Traditionen ab. Jahr für Jahr wird bei den Eltern gefeiert, und zwar so, wie man es von Kindesbeinen an gewohnt ist. Dies ändert sich meist erst, wenn die eigenen Kinder auf der Welt sind und man als junge Familie das erste Weihnachtsfest bei sich zu Hause ausrichtet. Trotz liebgewonnener und jahrzehntealter Gewohnheiten bietet der neue Lebensabschnitt eine gute Gelegenheit, als Familie eigene Traditionen zu beginnen.

Traditionen geben Geborgenheit

Jede Kultur und jedes Land hat seine eigenen Bräuche und Rituale. In christlich geprägten Ländern wird auch das Weihnachtsfest unterschiedlich gefeiert. Manche zelebrieren die Geburt Jesu am 24. oder 25. Dezember, während für andere der festliche Höhepunkt erst an Silvester, am 6. oder am 7. Januar stattfindet. Ganz gleich, wann oder wie genau gefeiert wird – für Kinder sind weihnachtliche Traditionen ganz besonders wichtig. Sie bieten einen festen Rahmen und vermitteln ein Gefühl von Beständigkeit und Geborgenheit.

Die meisten Menschen haben ganz persönliche Erinnerungen an die Weihnachtszeit aus ihrer Kindheit und möchten ähnlich schöne Erfahrungen gerne an ihre eigenen Kinder weitergeben. Häufig ist dabei der Wunsch nach Harmonie und einem friedlichen Miteinander am größten.

Hohes Konfliktpotenzial an Weihnachten

Denn leider läuft das Weihnachtsfest in vielen Familien nicht ganz so harmonisch ab. Stress und Erwartungsdruck sind häufig der Auslöser für Streit und Konflikte. Jeder hat eine andere Vorstellung davon, wie das Fest ablaufen soll. Für junge Eltern ist es nicht leicht, allen Familienmitgliedern gerecht zu werden. Die Großeltern bestehen auf dem weihnachtlichen Kirchgang, obwohl der vielleicht zeitlich gar nicht in den Tagesablauf passt. Die einen wünschen sich am Heiligen Abend traditionell Würstchen und Kartoffelsalat, während die anderen einen Gänsebraten bevorzugen und man selbst vielleicht vegetarisch lebt – für junge Familien ist es häufig alles andere als einfach, eigene Traditionen zu etablieren.

Doch gerade für sie ist es wichtig, selbst entscheiden zu können, welche Traditionen sie an ihre Kinder weitergeben möchten. Klassische Bräuche an Heiligabend, wie sie die Seite „Viversum“ hier aufgeführt hat, sollen dabei natürlich nicht von der Bildfläche verschwinden. Weihnachtsbaum, Plätzchen, die Bescherung und ein Festessen können selbstverständlich auch unter neueren Traditionen Platz finden.

Wichtig ist aber, dass sie nicht als Stress empfunden werden, sondern dass man aus Überzeugung an ihnen festhält. Nicht jeder Brauch passt zu jeder Familie oder zu allen Lebensumständen. Deshalb sollte man nicht davor scheuen, gegebenenfalls mit alten Traditionen zu brechen.

Neue Bräuche in der Weihnachtszeit

Eine gute Möglichkeit ist es, wenn sich die ganze Familie noch vor Beginn der Adventszeit zusammensetzt und sich darüber Gedanken macht, was die Weihnachtszeit für jedes Familienmitglied so besonders macht und wie man diese Dinge in neue Traditionen ummünzen kann. Dabei kann man sich auch von Bräuchen aus dem Ausland inspirieren lassen. Besonders beliebt ist in den USA beispielsweise seit einiger Zeit der „Elf on the Shelf“, den Familien für die Weihnachtszeit „adoptieren“. Der Weihnachtself sitzt jeden Morgen an einem neuen Platz und beobachtet von dort aus die Kinder. Gutes Benehmen wird von ihm belohnt, indem der Elf die Weihnachtswünsche der Kinder an den Weihnachtsmann übermittelt.

Auch Traditionen wie das Aussuchen und Schlagen des Weihnachtsbaums, die gemeinsame Unterstützung eines wohltätigen Projekts, regelmäßige Adventsstunden bei Kerzenschein und Weihnachtsmusik oder ein Laternenumzug mit den Eltern und Großeltern sind schöne Bräuche, die vor allem für Kinder die Weihnachtszeit zu etwas ganz Besonderem machen.

Bildrechte: Flickr Schwibbogen fw42 CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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