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Buntes Kinderzimmer – so bringen Sie den Kleinen Farben näher

Buntes Kinderzimmer – so bringen Sie den Kleinen Farben näher

Beim Öffnen der Tür springt es einem förmlich entgegen: Die Wände mit Bildern von Superhelden und Einhörnern beklebt, Regale mit knallbuntem Spielzeug, Bilderbücher in allen Farben des Regenbogens. Über eines sind sich Eltern und Kinder offenbar einig: Ein Kinderzimmer muss bunt sein! Aber welche Farben sollten Sie wählen und wie viel ist zu viel?

Wie Farben (auf Kinder) wirken

Zuerst einmal: Farben sind gut für Ihr Kind, denn sie wirken stimulierend und regen die Fantasie an. Aber es gibt auch zu viel des Guten: Häufen sich zu viele verschiedene Töne auf kleinstem Raum, können die Reize überfordern. Ausgleich können Sie schaffen, indem Sie zum Beispiel helle Pastelltöne (diese lassen Räume größer wirken) mit dunklen Farben (diese erzeugen Geborgenheit) mischen und grelle Akzente in Form von Lampen oder Stühlen setzen. Eine andere Methode besteht darin, sich bei Wänden, Decken und Möbeln einfach auf ein einheitliches Farbschema zu beschränken. Dabei müssen Sie sich aber nicht zwingend an das Stereotyp „Rosa für Mädchen, Blau für Jungs“ halten.

Denn wenn es darum geht, welche Wirkung Farben auf unsere Stimmung haben, ist das Geschlecht völlig unerheblich. Farben sind nämlich im Grunde nichts weiter als gebrochenes Licht, das ins Auge fällt und vom Gehirn interpretiert wird. Gemäß der Farbenpsychologie können verschiedene Töne unsere Laune in unterschiedlicher Weise beeinflussen: Gelb wirkt erheiternd; Orange lässt ein Zimmer wärmer erscheinen und erzeugt ein Gefühl von Geborgenheit; Rot kann anregend sein, in zu großer Menge und Intensität aber auch unruhig und aggressiv machen; Lila soll angeblich die Kreativität steigern; ein beruhigendes Blau eignet sich perfekt für Schlafplätze; ein natürliches Grün hat einen besänftigenden Effekt auf das Gemüt. Welche Farben Sie wählen, hängt natürlich von Ihrer Präferenz ab. Sobald Ihr Kind jedoch in der Lage ist, mitzuentscheiden, sollten Sie einen Tapetenwechsel in Betracht ziehen.

Die Farberziehung Ihres Nachwuchses unterstützen

Farben erkennen, verstehen und assoziieren zu können, ist keine selbstverständliche Fähigkeit. Neugeborene können zu Anfang lediglich Hell-Dunkel-Kontraste sowie ein paar einzelne Farben erkennen. Erst mit drei Monaten sind ihre Augen so weit entwickelt, dass sie fast das gesamte Spektrum wahrnehmen können. Aber bis sie den Farben auch die richtigen Wörter zuordnen können, vergeht noch einige Zeit. Es ist also im Sinne Ihres Nachwuchses, ihre „Farberziehung“ schon früh zu unterstützen.

Zu diesem Zweck sollten Sie mit Ihrem Kind so oft es geht über Farben sprechen, etwa beim morgendlichen Anziehen oder gemeinsamen Spielen. Reichen Sie Ihrem Kind nicht nur das Feuerwehrauto – sprechen Sie laut aus, dass es „rot“ ist! Apropos Rot: Diese Farbe erfreut sich bei Babys besonderer Beliebtheit. Trotzdem sollten Sie darauf achten, eine gewisse Vielfalt im Kinderzimmer zu integrieren – noch ein Grund dafür, die Tochter nicht nur mit Rosa und den Sohn nicht nur mit Blau einzudecken.

Und zuletzt noch ein Tipp, der vielleicht etwas verrückt erscheinen mag: Lassen Sie Ihr Kleinkind vor dem Baden die Wanne vollmalen! Geben Sie dem Kleinen dafür einfach einen Pinsel und Wasserfarben in die Hand oder benutzen Sie spezielle wasserlösliche Badewannenstifte auf Seifenbasis – die Farben dafür kann man in DIY-Manier auch ganz einfach selbst herstellen. Kind und Keramik können Sie danach ganz einfach wieder sauberspülen.

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