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Die richtige Hebamme finden – Tipps für die Suche

Die richtige Hebamme finden – Tipps für die Suche

Während und nach der Schwangerschaft ist eine Hebamme der wichtigste Ansprechpartner überhaupt. Frauen sollten sich bei der Hebamme immer gut aufgehoben und beraten fühlen. Deswegen ist die Wahl einer Hebamme ein besonders wichtiger Punkt. Während der Schwangerschaft wird der Kontakt zu der Hebamme besonders eng. Es muss sich ein Vertrauensverhältnis aufbauen können. Wichtig ist für werdende Mamas, bei der Hebammensuche sehr sorgfältig vorzugehen. Einige Tipps und Hinweise für die Suche nach einer guten Hebamme geben wir hier auf den Weg.

Wichtig: Die Auswahl der Hebamme sollte nicht überstürzt erfolgen. Werdende Eltern sollten immer genauer hinschauen und genau abwägen, ob es genau die richtige Hebamme ist.

Sich selber wichtige Fragen stellen und beantworten

Zunächst einmal sollten sich die Frauen selber einige Fragen stellen und überlegen, was ihnen besonders wichtig ist und auf welche Faktoren sie verzichten können. Nicht jede Hebamme bietet die gleichen Leistungen an. Deshalb sollten die werdenden Mamas genauer über das Leistungsangebot der verschiedenen Hebammen informieren. Wichtige Faktoren sind:

  • Gute Erreichbarkeit der Hebamme
  • Vorzugsweise wohnortnah
  • Angebot von Geburtsvorbereitungskursen

Manche Hebammen können die werdenden Eltern während der Geburt im Krankenhaus begleiten. Das hängt jedoch nicht nur von der Hebamme, sondern auch von dem Krankenhaus ab. Auch bei psychischen Problemen stehen Hebammen begleitend zur Seite.

Tipp: Frauen sollten sich genauer über die Hebammen und deren Leistungen informieren. Vielleicht gibt es Bekannte, die bereits sehr gute Erfahrungen mit einer bestimmten Hebamme gemacht haben. Daher ist es sinnvoll, sich mit anderen Frauen über die Erfahrungen auszutauschen.

Wichtige Standardleistungen einer Hebamme

Es gibt einige Leistungen der Hebammen, die zu den Standardleistungen zählen und unbedingt angeboten werden sollten. Zu den Standardleistungen gehören unter anderem Geburtsvorbereitungskurs, Geburtshilfe, Rückbildungskurse und Stillberatung. Gerader der Geburtsvorbereitungskurs ist besonders wichtig. Schließlich möchten die Frauen gut vorbereitet das wichtige Ereignis erleben und auf Eventualitäten vorbereitet sein. Hebammen erläutern in den Geburtsvorbereitungskursen, wie sich die Frauen in welcher Situation am besten verhalten. Sie geben wichtige Hinweise und Tipps, um möglichst problemlos durch die Schwangerschaft und den Geburtsvorgang zu kommen. Aber was sollten Frauen über einen Geburtsvorbereitungskurs wissen?

  • Dauer von rund 14 Stunden verteilt über mehrere Tage
  • Eine Kurseinheit meistens 120 Stunden
  • Kostenübernahme durch die Krankenkasse

Es gibt auch spezielle Kurse, die zusammen mit dem Partner absolviert werden. Allerdings bieten das nicht alle Hebammen an. Da das Angebot ziemlich knapp ist, sollten Eltern frühzeitig nach einem Partnerkurs Ausschau halten. Eine rechtzeitige Anmeldung ist sehr wichtig. Falls der Partner bei dem Kurs mitmachen möchte, muss dieser je nach Krankenkasse die Kosten selber tragen. Bei den Muttis ist das etwas anders. Ob die Kosten übernommen werden, hängt von der Stundenzahl des Kurses ab. Bei einer Dauer bis zu 14 Stunden werden die Kosten im Normalfall von der gesetzlichen Krankenkasse getragen.

Geburtsvorbereitung nicht nur durch Hebammen möglich

Die meisten Leute denken, dass ein Geburtsvorbereitungskurs nur von Hebammen angeboten wird. Doch es gibt noch viele weitere Einrichtungen und Personen, die diese Kurse anbieten. Auch in Frauenzentren, im Gesundheitsamt und von ausgebildeten Physiotherapeuten werden diese Kurse unter Umständen angeboten. Wer jedoch eine Person sucht, die nicht nur für den Geburtsvorbereitungskurs, sondern auch für weitere Angelegenheiten rund um die Schwangerschaft, während und nach der Geburt für einen da ist, der sollte dann doch schon auf eine Hebamme zurückgreifen. Wer bereits den Geburtsvorbereitungskurs mit einer Hebamme absolviert hat, hat eine gute Bezugsperson auch nach der Geburt zur Verfügung. Je länger Frauen mit der Hebamme Kontakt haben, umso vertrauensvoller wird das Verhältnis zueinander. Das ist ein besonders wichtiger Punkt. Vorgegeben ist es nicht, einen Geburtsvorbereitungskurs zu besuchen und eine Hebamme zu frequentieren. Allerdings hilft es erfahrungsgemäß vielen Frauen weiter.

Wechsel immer möglich

Falls sich doch im Laufe der Zeit herausstellt, dass die werdende Mama mit der ausgewählten Hebamme nicht zurechtkommt, so kann ein Wechsel der Hebamme problemlos angestrebt werden. Schwangere Frauen müssen sich gut aufgehoben und beraten fühlen. Stimmt das Vertrauensverhältnis nicht, so sollte unbedingt etwas dagegen unternommen werden. Frauen sollten mit der Hebamme reden, um mögliche Missverständnisse und Probleme aus dem Weg zu schaffen. Falls sich keine Lösung mit der Hebamme findet, ist der Wechsel eine Option. Leider werden die Hebammen langsam knapp. Babys werden zwar mehr geboren, doch Geburtshelfer werden etwas rar. Es ist natürlich nicht so schön, wenn sich eine Schwangere wieder auf die Suche nach einer neuen Hebamme begeben muss. Vor dem Wechsel sollte jedoch keine Frau Angst haben. Nur mit der richtigen Hebamme können Frauen entspannt der Geburt entgegenblicken und sich auf den Moment freuen.

Im Krankenhaus Belegschaftshebammen kennenlernen

In manchen Krankenhäusern ist es möglich, die eigene Hebamme mitzubringen. Es ist auch manchmal so, dass freiberufliche Hebammen nur in ganz bestimmten Krankenhäusern zum Einsatz kommen. Möglich wäre es, sich in das Krankenhaus zu begeben, in dem die eigene Hebamme auch wirklich anzutreffen ist. Es gibt so viele Faktoren, die die Frauen beachten sollten. Wichtig wäre es auch, sich mit den Belegschaftshebammen des nächstgelegenen Krankenhauses in Verbindung zu setzen, um diese Hebammen vor der Geburt kennenzulernen. So sind die Geburtshelfer, auf die die Schwangeren treffen könnten, nicht mehr ganz so fremd. Ansonsten könnte die Anspannung viel zu groß sein, was sich auf den Geburtsvorgang negativ auswirken könnte. Oft gibt es in den verschiedenen Krankenhäusern Kreissaalbesichtigungen mit den Hebammen und Ärzten. Das ist eine gute Möglichkeit, um sich schon einmal mit dem Personal vor Ort vertraut zu machen. Auch dann, wenn die eigene Hebamme in dem Krankenhaus arbeitet, sollten Frauen mit den anderen Hebammen in Kontakt treten. Schließlich kann es passieren, dass die eigene Hebamme dann, wenn die Wehen beginnen und der Geburtsvorgang startet, außer Dienst ist. War eine schwangere Frau schon mit den anderen Hebammen des Krankenhauses in Kontakt, so ist die ganze Situation doch wesentlich einfacher für alle Beteiligten.

Bildnachweis: © drubig-photo – Fotolia.com

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