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Gymnasium
Die Gymnasien beginnen in der Regel mit Klasse 7 und
führen bis zum Abitur. Bis Klasse 10 und in der anschließenden
Einführungsphase (Jahrgangsstufe 11) arbeiten die Schüler in
Klassenverbänden. Danach beginnt die Kursphase, in der sie durch
entsprechende Fächerwahl ihren besonderen Neigungen und Begabungen folgen
können. Der Besuch der Gymnasialen Oberstufe (Jahrgangsstufen 11 bis 13)
dauert in der Regel drei Jahre. Das Abitur berechtigt zum Studium an einer Universität
oder Hochschule. Schüler, die das Gymnasium nach erfolgreichem
Besuch der 10. Klasse verlassen, haben damit einen Realschulabschluss
erreicht.
Es gibt in Berlin zahlreiche Gymnasien mit besonderen pädagogischen
Schwerpunkten - sei es in musischer, sportlicher und sprachlicher
Hinsicht.
An einzelnen Berliner Gymnasien existiert ein wissenschaftlich
begleiteter Schulversuch zur "Individualisierung des gymnasialen
Bildungsganges" für besonders begabte Kinder. Hier kann das Abitur bereits
nach zwölf Schuljahren erworben werden. Der "Express" startet in Klasse 5.
Die Klassenstufe 8 wird "übersprungen", ihre Lerninhalte werden in einer
veränderten Stundentafel in den Klassen 5 - 7 "vorgearbeitet"
bzw. in den Klassen 9 und 10 "nachgearbeitet". Die gymnasiale Oberstufe
(Jahrgangsstufen 11 - 13) bleibt unverändert.
Aufbaugymnasium:
Neben dem normalen Gymnasium gibt es in Berlin noch das Gymnasium in
Aufbauform. Dies ist ein Sonderzweig für besonders leistungsstarke Real-
oder Hauptschüler, die die zweite Fremdsprache nicht belegt haben. Die
zweite Fremdsprache ist bei den anderen Gymnasien Pflicht. Am
Aufbaugymnasium beginnen die Schüler mit der zweiten Fremdsprache neu.
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