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Stofflexikon – Augen auf beim Kleiderkauf!

Stofflexikon – Augen auf beim Kleiderkauf!

Egal, ob Erstausstattung für ein Baby oder Bekleidung für größere Kinder: Nicht jedes Material eignet sich für die sensible Kinderhaut. Deshalb sollte man Textilien nicht nur nach dem Aussehen, sondern vor allem nach den Eigenschaften des Materials auswählen. Stoffe werden grundsätzlich in Natur- und Chemiefasern unterteilt und unterscheiden sich sowohl in Herkunft als auch in Funktion. Das nachfolgende Stofflexikon gibt einen Überblick über die gängigen Materialien bei Bekleidung.

Naturfaserstoffe

Naturfasern stammen aus natürlichen Quellen wie Tieren, Mineralien oder Pflanzen und sind ohne vorherige chemische Umwandlungsreaktionen einsetzbar. In der industriellen Herstellung beliebt ist vor allem die Baumwolle als natürliches Produkt der Baumwollpflanze. Kleidung aus Baumwolle gilt als pflegeleicht und ist sehr strapazierfähig. Ideal als Material für Kinderkleidung ist sie zudem aufgrund ihrer Eigenschaft, sich gut färben zu lassen und auch lange diese Farbe zu behalten. Auch hochwertige Handtücher als Frottierware, wie man sie etwa auf www.peterhahn.de findet, bestehen aus Baumwollfasern. Deren charakteristische, winzig kleine Schlingen vergrößern die Oberfläche des Stoffes, was der Hintergrund ist, dass Produkte aus diesem natürlichen Material besonders viel Flüssigkeit aufnehmen können. Die Hautverträglichkeit und Weichheit der Fasern kommen der zarten Kinderhaut dabei zugute.

Auch Leinen ist ein hochwertiges Material, nicht nur für Kinderkleidung; es wird aus den Stängeln der Flachspflanze gewonnen. Zwar wurde es in der industriellen Textilherstellung fast vollständig durch Baumwolle ersetzt, doch es gewinnt aktuell wieder an Bedeutung. Als ökologische Naturfaser eignet sich Leinen vor allem für Allergiker, da der Stoff vielen Bakterien keinen Lebensraum gibt.

Wolle wird aus dem Oberhaar von Tieren wie Schafen, Kamelen oder Lamas gewonnen und ist im Gegensatz zur Baumwolle meist kratziger. Doch gerade im Winter zeigen sich die vielen Vorteile dieses Naturprodukts: die hohe Isolationsfähigkeit und die gute Speicherung von Wärme. Ähnlich wie Baumwolle kann Wolle viel Feuchtigkeit aufnehmen, was wichtig ist, da kleine Kinder beim Herumtollen nicht selten viel schwitzen. Vorsicht ist jedoch zunächst geboten: Wolle kann bei manchen Kindern Allergien auslösen.

Chemiefaserstoffe

Chemiefasern werden synthetisch hergestellt und oft mit Naturfasern gemischt, um die einzelnen Vorteile zu kombinieren. Durch seine vielseitigen Eigenschaften ist vor allem Polyester für die Kleidungsindustrie wichtig, denn es ist atmungsaktiv und UV-beständig. Zudem ist es die Grundfaser für Fleece, was seinerseits aufgrund seiner kuscheligen Struktur und Isolationsfähigkeit ein beliebtes Material für wärmende Kinderkleidung darstellt.

Elasthan findet sich dann in Kinderkleidung, wenn diese besonders elastisch und dehnbar sein soll. Verwendet wird es unter anderem in Sportbekleidung und in Bademode. Zwar ist Elasthan pflegeleicht, doch wie auch andere Kunstfasern zugleich hitzeempfindlich. Mit der Beimischung von Elasthan können jedoch Stretch-Stoffe hergestellt oder aber Baumwolle elastischer gemacht werden.

Viskose ist hingegen auch als Kunstseide bekannt und fällt durch angenehme Trageeigenschaften auf. Der Stoff besteht aus reiner Zellulose, welche als natürlicher Stoff hauptsächlich aus Holz gewonnen wird. Stoffe mit Viskoseanteil sind ideal für Sommerkleidung, denn sie nehmen viel Feuchtigkeit auf und sind geschmeidig.


Bildrechte: Flickr Mönster Frugan CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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