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Vom Spielplatz ins Spa: Der neue Trend der Kinder-Wellness

Vom Spielplatz ins Spa: Der neue Trend der Kinder-Wellness

Angesichts von Arbeitsstress und den alltäglichen Verpflichtungen hat man sich hin und wieder einfach etwas Ruhe und Entspannung verdient. Aber als Elternteil ist an einen romantischen Ausflug mit dem Partner in die nächste Wellness-Oase einfach nicht mehr zu denken. Es gibt schließlich kaum etwas Peinlicheres, als wenn der nicht zu bändigende Nachwuchs laut krakeelend durch die Anlage rennt und die anderen Besucher dazu verleitet, sich zu beschweren. Kinder in Wellness-Hotels und Spas sind ein klares No-Go – oder etwa doch nicht?

Wohlfühlprogramm mit der gesamten Familie

Die Realität sieht nämlich längst ganz anders aus: Familien-Wellness liegt im Trend. Immer mehr Eltern-Kind-Gespanne zieht es in entsprechende Etablissements. Sich einen Nachmittag, einen Tag oder gar einen ganzen Urlaub lang richtig verwöhnen zu lassen, ist als Freizeitbeschäftigung in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Laut Gerlinde Galavgni, der Geschäftsführerin von Galavgni Schönheit GmbH, begrüßen 40 Prozent aller Wellness-Hotels regelmäßig Kinder in ihren Räumlichkeiten, 60 Prozent der jungen Gäste erhalten sogar umfassende Wellness-Behandlungen – genau wie Mama und Papa.

In den USA ist der Trend schon seit langem etabliert und geht sogar so weit, dass selbst für Achtjährige Beauty-Anwendungen wie Maniküren, Pediküren, Schokoladenmasken und sogar Make-up-Sessions angeboten werden. Dieses Maß an Extravaganz findet natürlich nicht bei allen Zuspruch. Aber es gibt auch ganz normale und zudem wirklich sinnvolle Angebote, die Kleinkindern und Teenagern dabei helfen können, sich vom Schulstress zu erholen, ihren eigenen Körper bewusst wahrzunehmen und gleichzeitig ihre Gesundheit zu verbessern. Hier sind zwei Vorschläge:

Saunieren für kleine Hitzköpfe

Viele Wellness-Einrichtungen bieten inzwischen voneinander getrennte Erwachsenen- und Familienbereiche. Das ergibt zum Beispiel beim Saunieren Sinn, denn in der Textilsauna können die Kleinen ihre Badesachen anbehalten und müssen nicht die nackten Körper der anderen Gäste sehen. In der Fontane-Therme im Resort Mark Brandenburg zum Beispiel wird von Freitag bis Sonntag und 10 bis 18 Uhr eine Familiensauna inklusive Saunieren für Kinder angeboten. Dort herrschen nur geringe Temperaturen von gerade einmal 60 Grad Celsius, sodass sich auch Kinder ab drei Jahren wohlfühlen. Wer als Elternteil dennoch skeptisch ist, sollte erst einmal schauen, wie der Nachwuchs auf eine Dampfdusche reagiert – bei dieser bringt eine integrierte Heizeinheit das Wasser zum Verdampfen. Dabei werden Temperaturen von meist 40 bis 45 Grad erreicht. Hat das Kind Spaß an einer Dampfdusche, dann ist ein gemeinsamer Saunagang meist ebenfalls unproblematisch.

Thermalbäder für Warmwasserratten

Thermen sind zwar für viele Kinder nicht so aufregend wie die mit Wellenbecken und Wasserrutschen ausgestatteten Spaßbäder, aber auch sie integrieren immer mehr kindgerechte Elemente in ihrem Angebot. Süßwasserplanschbecken, Babymulden und Swimmingpools liegen oft in direkter Nähe der normalen Thermalanlagen – so beispielsweise auch in der brandenburgischen Natur-Therme Templin. Zudem haben sich manche Betreiber spezielle Aktionen für Kinder einfallen lassen: etwa eine nachmittägliche „Splash Time“, während der die kleinen Rabauken das Becken übernehmen und sich unter Aufsicht des Personals richtig austoben können. In der Zwischenzeit haben die Erwachsenen die Möglichkeit, sich bei einer Tasse Kaffee zu entspannen oder eine Schlammpackung für die Haut zu genießen.

Bildrechte: Flickr small summer iii Ulisse Albiati CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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