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Zahnschmerzen von der Spange: Tipps zum Lindern und Vorbeugen





Ein schönes Lächeln mit geraden Zähnen liegt eindeutig im Trend: Jeder zweite deutsche Teenager trägt mittlerweile eine Zahnspange. Das mag allerdings auch daran liegen, dass die technische Entwicklung in diesem Bereich große Fortschritte gemacht hat. Doch stimmt es, dass wer gerade Zähne haben will, auch leiden muss?

Was hilft gegen Zahnspangenschmerzen?

Auch wenn Zahnärzte heutzutage über eine Vielzahl an hochmodernen Apparaturen zur Korrektur von Zahnfehlstellungen verfügen, kann es durchaus vorkommen, dass Patienten Beschwerden vom Tragen der Zahnspange haben. Alle Kosten einer Zahnspange beinhalten daher auch die Behandlung von Schmerzen, die durch eine zahnmedizinische Apparatur verursacht werden.

Bei geringen Schmerzen kann jedoch eine Behandlung mit Hausmitteln bereits gute Erfolge erzielen. So beruhigt das Spülen mit lauwarmem Salzwasser (ein Teelöffel Salz pro Glas Wasser) die schmerzende Stelle. Eine Minute reicht schon aus, und das am besten mehrmals am Tag. Auch das Lutschen eines Eiswürfels kann die Beschwerden am Zahnfleisch lindern. Die Kühlung von außen mit einem Coolpack ist ebenfalls eine wirksame Maßnahme gegen Schmerzen.

Bei stärkeren Schmerzen kann ein Gang in die Apotheke helfen: Hier gibt es kieferorthopädisches Wachs, das eine schützende Barriere zwischen der Spange und dem Zahnfleisch bildet. Des Weiteren helfen spezielle Mundspülungen und Gels, die eine betäubende Wirkung auf die betroffene Stelle ausüben. Klassische Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen sind natürlich auch eine Möglichkeit, um gegen die Schmerzen vorzugehen, sollten aber aufgrund der Nebenwirkungen eine Ausnahme darstellen.

Womit lassen sich die Schmerzen vermeiden?

Welche Behandlungsform auch immer der Kieferorthopäde für die Zahnkorrektur wählt, viele Kinder und Jugendliche haben beim Tragen einer Spange Beschwerden. Um diese möglichst gering zu halten, spielt der richtige Sitz der Spange eine entscheidende Rolle. Denn verantwortlich für die Schwierigkeiten sind meistens schlecht angepasste Apparaturen und zu lange Drähte, die im Mundinneren scheuern.

Auch eine gute Voraussetzung, um Schmerzen zu vermeiden: eine sorgfältige und regelmäßige Reinigung der Zähne, mindestens zweimal täglich. Das Tragen einer Spange fördert nämlich die Kariesbildung, da die Zähne beim Putzen schlechter zu erreichen sind.

Um Beschwerden beim oder nach dem Essen vorzubeugen, sollten die jungen Zahnspangenträger ihre Ernährung auf weiche, säurearme Nahrung umstellen. Klebrige Kaubonbons, Steaks und knackige Äpfel sind daher nicht empfehlenswert, vor allem in den ersten Tagen nach dem Umstellen der Zahnspange.

Bild: ©istock.com/stevecoleimages

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