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Kindergeburtstag: Vier häufige Fehler und wie sie vermieden werden





Klug geplant machen Kindergeburtstage allen Beteiligten Spaß. (Quelle: Toa Heftiba on Unsplash)

Spätestens ab dem Kindergarten geht es los. Hat das eigene Kind Geburtstag, steht nicht nur eine Feier mit der Verwandtschaft an, sondern auch ein Kindergeburtstag. Für Eltern kann die Planung der Kinderfeier zur besonderen Herausforderung werden. Vor allem die vier folgenden Fehler können aus dem fröhlichen Anlass schnell einen nervenaufreibenden Stress-Akt machen. Wer sie vermeidet, feiert entspannter.

1. Verpflegung: Die Sache mit den Sonderwünschen

Kindergeburtstagsessen ist eigentlich eine recht einfache Angelegenheit. Pommes sind in der Regel heiß geliebt, Chicken Nuggets, Pizza und Muffins ebenfalls. Problematisch wird das Thema allerdings, wenn an der kleinen Feiertafel Gäste mit besonderen Bedürfnissen sitzen. Ob das Kind einer veganen Familie, eines mit Zöliakie oder eines mit Lactoseintoleranz: Bei einem falsch geplanten Menü muss mancher vielleicht hungrig bleiben. Das drückt auf die Stimmung.

Natürlich sollten Eltern von Allergikern stets selbst auf Gastgeber zugehen und rechtzeitig auf die Einschränkungen aufmerksam machen. Das allerdings kann gerade in Zeiten mit vielen Einladungen schnell einmal untergehen. Besser ist es daher, vorab genau nachzufragen, ob es bestimmte Dinge gibt, die beachtet werden müssen. So können Eltern schon Wochen vor der Party genau planen, was sie am Tag der Feier servieren und es kommt zu keinen unangenehmen Situationen.

2. Geschenke: Koordinations-Chaos schon vor der Feier

Zu jedem Kindergeburtstag gehören selbstverständlich auch Geschenke. Schon lange bevor diese im Rahmen einer kleinen Runde Flaschendrehen ausgepackt werden, sollten sich Eltern um die Planung kümmern. Teilt ein Kind keine konkreten Wünsche mit, kann es zu mehreren Stress-Szenarien kommen:

  • Es gibt doppelte Geschenke und entsprechend lange Gesichter.
  • Das Telefon klingelt Sturm und Eltern der Eingeladenen fragen nach Wünschen.
  • Oder das Kind regelt die Wünsche einfach selbst mit seinen Freunden und in den Päckchen finden sich Dinge, die Eltern eigentlich nicht erlauben wollten.

Um das zu vermeiden, sollten Eltern und Kinder am besten schon Wochen vor dem Fest eine konkrete Wunschliste anlegen. Das ist mit Hilfe von Online-Tools wie Fridalist sogar ohne Registrierung im Netz möglich. Gäste können dann ein Geschenk aus der Liste auswählen und dank der entsprechenden Markierung kommt es nicht zu doppelten Käufen.

3. Langeweile: Das Programm will geplant sein

Es gibt wenig unangenehmere Dinge auf Kindergeburtstagen als Langeweile. Wissen das Geburtstagskind und seine Gäste nicht, wie sie die gemeinsame Zeit verbringen möchten, kann je nach Alter schnell Chaos ausbrechen. Auch das Risiko für unangenehme Streitigkeiten steigt.

Auch bei schlechtem Wetter muss der geplante Outdoor-Ausflug nicht ausfallen. (Quelle: Ben Wicks on Unsplash)

Aus diesem Grund lohnt es sich, ein Programm für die Party zu schreiben und schon vorab zu überlegen, was allen Spaß machen könnte. Mit Hilfe besonderer Angebote in der eigenen Stadt können dann auch kleine Ausflüge geplant werden. Abenteuerspielplätze, Museen oder auch Schwimmbäder sind beliebte Anlaufstellen.

4. Notfall: Mit Hilfe geht es leichter

Auf Kindergeburtstagen kann es durchaus rund gehen. Wo wild gespielt und ausgiebig geschlemmt wird, sind kleine und manchmal auch größere Malheure vorprogrammiert. Daher ist es nicht ratsam, dass sich nur eine einzelne Person um die kleine Feiergesellschaft kümmert. Mindestens ein Helfer sollte vor Ort sein, um den Gastgebern im Zweifelsfall den Rücken freizuhalten.

Kommt es zu einem größeren Notfall, etwa einem Sturz auf dem Spielplatz, ist es sinnvoll, eine Liste mit allen wichtigen Notrufnummern zur Hand zu haben. Malteser bietet eine solche im Netz. Auch sollten Eltern sich stets vor der Feier informieren, ob es Gäste mit besonderen gesundheitlichen Bedürfnissen gibt. Wer weiß, dass es in der Gruppe beispielsweise einen Epileptiker oder ein Kind mit einer anderweitigen Behinderung gibt, kann dann auch Aktivitäten entsprechend besser planen.

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