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Wie der Kalender die Welt erobert





Individuell gestaltete Kalender können den eigenen Zeitplan zu einem gewissen Teil jeden Tag verschönern. Beim Eintragen wie auch beim nachsehen, können wir anstatt Werbung zu beobachten, zum Beispiel unsere eigenen Erinnerungen Revue passieren lassen aber auch die unserer Familien oder Freunden. So lässt sich die eigene Zeitplanung sowohl personalisieren als auch unseren Bedürfnissen nach emotionalisieren. Einen Experten haben wir für Sie herausgesucht, sodass Sie sich diesbezüglich hier informieren können.

Zeit ist zum einen eine physikalische Tatsache, aber auch zugleich eine soziale Konstruktion. Kosmologisch betrachtet ist Zeit an die Steigerung der Entropie, dem vergehen von Differenzen, Informationen bzw. Energien und der Steigerung von Unordnung gekoppelt. Sozial war Zeit zwar schon immer irgendwie vorhanden (beobachtbar durch den Tag und Nachtwechsel), ihre Einteilung und Verbindlichkeit kam allerdings erst durch das Aufkommen der Technik so richtig zu Geltung. Natürlich muss man noch erwähnen, dass die alten Sternegucker schon früh begonnen haben das Jahr zu klassifizieren und es in Monate einzuteilen. Wochen oder gar Tage spielten eine untergeordnete Rolle und auf Stunden und Sekunden kam es schon gar nicht drauf an. Wichtig waren die Jahreszeiten für die Bestimmung der Aussaat und Ernte.

Mit der Technologisierung der Gesellschaft kam es, dass Zeitplanung an Bedeutung gewann. Kohlelieferungen mussten Fristgerecht kommen oder die frühen Dampfmaschinen standen still. Mit den ersten Zügen kam es dann, dass Abfahrts- und Ankunftszeiten genannt und dementsprechend standardisiert werden mussten. Ohne die Fixierung von Zeit in Tabellen oder Kalendern würden wir heute gar nicht mehr leben können. Dadurch, dass alles effizient aneinandergereiht wird und Zeit damit zu einer Hauptressource der modernen Gesellschaft geworden ist fühlen wir uns immer stärker in ihre Vergänglichkeit eingebunden.

Die Kontingenzerfahrbarkeit unseres Lebens wurde insofern gesteigert, dass nicht nur die Entscheidung Was man machen möchte auch anders hätte ausfallen können, sondern nun auch Wann wir etwas tun wollen bzw. sollten. Zu jedem Zeitpunkt und bei jedem Eintrag in unseren Terminplan bzw. Kalender bemerken wir die Vergänglichkeit der Zeit und die Kontingenz ihrer Nutzung. Wir können uns vorstellen, dass dies auch bedeuten kann, dass die heute minutiöse Erfahrbarkeit von Zeit uns Sorgen bereiten kann, ob wir sie denn auch richtig nutzen.

Dies kann unter Umständen auch Stress bedeuten. Man könnte dem entgegnen, indem man seinen Kalender so gestaltet, dass man dabei Dinge sieht, die einen Happy machen oder beruhigen. Zum Beispiel seinen letzten Urlaub oder die spielenden Kinder, seine eigenen Basteleien oder was Ihnen einfällt ihr Zeitgefühl bei der Zeitfixierung angenehmer zu gestalten.

Der von uns ausgesuchte Experte ist Ihnen dabei gerne behilflich. Bildnachweis: © kwanchaichaiudom – Fotolia.com

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