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Camping in den Sommerferien – Mit fünf Tipps zum Ferienspaß





Campingurlaub verspricht Naturnähe und Freiheit: eine tolle Kombi für Familien.

Camping ist nicht nur eine günstige Alternative zum Urlaub im Hotel – Camping-Urlaub bietet gerade Familien mit Kindern Abwechslung und viel Spaß. Wer diese fünf Dinge beachtet, hat garantiert einen tollen Urlaub.

Für Kinder ist Urlaub ein Grund zur Freude. Sie müssen ihn nicht planen, haben mit der Vorbereitung keinen Stress und insbesondere kleine Kinder freuen sich über mehr Zeit mit ihren Eltern. Für Kinder bedeutet ein idealer Urlaub: Sie spielen draußen und bewegen sich frei in der Natur. Naturerfahrungen sind für die kindliche Entwicklung entscheidend. Der Trend zur Naturentfremdung schadet insbesondere Heranwachsenden. Speziell für Kinder aus der Stadt bietet ein Urlaub mit mehr Natur wunderbare Erfahrungen. Ein Campingurlaub ist meist mit mehr Naturnähe verbunden als ein Urlaub in einem Hotel oder in einer Ferienwohnung. Mit etwas Vorbereitung können sich Eltern und Kinder bei einem Campingurlaub auf einen tollen Familienurlaub freuen.

Tipp 1: Vor-Campen

Für erfahrene Camper ist die Spontanität einer der Vorteile des Campens. Wer mit seinen Kindern neu in das Abenteuer Campen startet, plant lieber. Die meisten Kinder sind bei Veränderungen angespannt. Vorm Urlaub können – je nach Wesen des Kindes – Unsicherheiten bestehen. Wie ist es, in einem Zelt zu schlafen? Wie ist es, lange weg zu sein? Speziell für Kindergarten- und Vorschulkinder sind die Tage ohne Freunde und ihre gewohnten Abläufe schwer vorstellbar. Wer Kindern die Aufregung nehmen möchte, kann das Zelt im Garten, auf dem Balkon oder bei Oma aufstellen. Ideal ist es, bereits eine Nacht im Zelt zu schlafen. Für die Kinder ist so ein „kleiner Urlaub“ ein großes Abenteuer. Eine Probe in einer vertrauten Umgebung nimmt Ängste. Den Eltern hilft es, mit dem Aufbau vertraut zu werden. Außerdem zeigt sich bei dieser Generalprobe, welche Ausstattung zusätzlich benötigt wird. Braucht es beispielsweise eine Matte unter dem Schlafsack? Reicht eine Taschenlampe für alle? Wer das jetzt feststellt, kann bequem nachkaufen. Mit dem automatischen Preisvergleich unterschiedlicher Angebote lässt sich beim Einkauf der Campingausrüstung sparen.

Extra-Tipp: Mit Babys und Kleinkindern ist ein Campingurlaub in einem Wohnmobil ideal. Diese lassen sich auf vielen Campingplätzen buchen. Hiermit wird der Stress bei der Ankunft durch den Aufbau des Zeltes vermieden und der Aufenthalt ist etwas bequemer.

Tipp 2: Kinderfreundlichen Campingplatz auswählen

Es gibt sehr unterschiedliche Campingplätze. Eine Familie sollte auf folgende Punkte achten:

  • Shop oder kleiner Supermarkt auf dem Campinggelände

  • gesichertes Gebiet: Zäune und Begrenzungen erleichtern den Alltag für Eltern in Strandnähe

  • Waschmaschine und Trockner auf dem Gelände

  • Spielgeräte und/ oder Bereich für Familien

Viele Campingplätze haben einen kleinen Shop auf dem Gelände. Für Familien ist das praktisch, denn hier können etwas größere Kinder selber einkaufen und viele Notfallartikel sind schnell besorgt. Gerade Eltern mit Kleinkindern und Kindergartenkindern hilft es, wenn das Gelände eine Begrenzung hat. Bei Kleinkindern ist ein Zaun hilfreich, wodurch die Kinder das Gelände nicht alleine verlassen können. Begrenzungen helfen größeren Kindern bei der Orientierung. Während eines Campingurlaubs üben Kinder, sich alleine zu bewegen. Oft finden sich neue Freunde und mit diesen wird der Campingplatz erkundet. Für die Eltern ist das eine gute Übung im Loslassen und für die Kinder eine Übung in Autonomie. Zugleich werden verlässliche Absprachen geprobt, denn natürlich ist das schönste Spiel irgendwann vorbei. Ein Spielplatz auf dem Campinggelände ermöglicht Kindern das Spielen in sicherer Umgebung. Wo Kinder spielen, wird es schnell dreckig. Campingplätze mit einem Waschraum samt Waschmaschine und Trockner erleichtern Familien das Urlaubsleben.

Extra-Tipp: Töpfchen mitnehmen. So sparen Eltern sich den Gang mitten in der Nacht mit halbschlafenden Kindern zum Toilettenhaus.

Tipp 3: Kinder einbinden

Es beginnt bereits bei der Ankunft: Der Aufbau des eigenen „Lagers“ funktioniert gemeinsam besser. Bei der Vorbereitung des Essens, dem Tischdecken und Packen von Rucksäcken für Ausflüge können die Kinder perfekt eingebunden werden: Jeder bekommt Aufgaben und übt Verantwortung. Wer im Urlaub mit genug Zeit und Entspanntheit übt, profitiert im Alltag von gewachsenen Kindern. Denn eigentlich möchten Kinder gerne Aufgaben übernehmen und helfen. Im getakteten Alltag bleibt häufig keine Zeit, um Selbstständigkeit bei den Kindern zu üben. Der Campingplatz bietet den passenden Platz und der Urlaub genug Zeit dafür.

Tipp 4: Ausflüge planen

Vom Campingplatz lassen sich je nach Alter der Kinder und Bedürfnis der Familie Tagesausflüge planen. Kinder brauchen Bewegung. Natürlich bekommen sie diese auch auf dem Campingplatz, doch die eine oder andere Abwechslung macht den Urlaub schöner. Viele unterschiedliche Freizeitangebote für Kinder vor Ort gestalten den Urlaub für Kinder abwechslungsreich. In der Ferienzeit lassen sich Freizeitaktivitäten ausprobieren. Die Kinder träumen schon lange vom Reiten? In der Nähe vieler Campingplätze befinden sich Reiterhöfe, die Ferienkurse anbieten. Bestehen bereits Vorerfahrungen sind auch gemeinsame Ausritte beispielsweise am Strand möglich. Vielleicht gibt es auch interessante Museen, Kletterhallen oder Indoor-Spielplätze in der Nähe? Beim Campingurlaub sollte es für Regentage Ausweichpläne geben. Einige Spiele und schöne Bücher fangen ein paar Stunden Regen auf. Doch ein Wechsel in trockene Gefilde hebt bei längeren Regenphasen die Stimmung.

Extra-Tipp: Vorab unterschiedliche Orte als Optionen raussuchen. Vor Ort und nach Wetter- und Stimmungslage spontan entscheiden.

Tipp 5: Locker lassen

Anders als im Hotel können Eltern ihre Kinder auf dem Campingplatz gut laufen lassen. Gerade in den Familienbereichen auf einem Campingplatz und auf dem Spielplatz dürfen Kinder rennen, toben und laut sein. Für die Kinder ist es eine tolle Erfahrung, alleine unterwegs zu sein. Wobei es auf den meisten Campingplätzen rasch so ist, dass viele Kinder als Gruppe unterwegs sind. Sie erleben im Urlaub mit ihren neuen Freunden eigene Abenteuer. Ob sie auf den Spielplatz gehen oder Natur am Rande des Campingplatzes erforschen: Für die Kinder sind es wertvolle Erfahrungen. Für die Eltern ist das ein Rahmen, in dem sie locker lassen und sich erholen können.

Extra-Tipp: Wer unsicher ist, kann die Familie mit Walkie-Talkies ausstatten. So sind die Kinder erreichbar und können sich trotzdem auf dem Campingplatz freier bewegen.

Bilder:

Abbildung 1: pixabay.com © Brahmsee (CCO Creative Commons)

Abbildung 2: pixabay.com © Dariusz Sankowski (CCO Creative Commons)

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