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Kreative Ideen für eine aufregende Schnitzeljagd





Sie ist ein echter Klassiker für jeden Kindergeburtstag: die Schnitzeljagd. Die Kids begeben sich draußen auf die Suche nach Hinweisen, die letzten Endes zu einem Schatz führen – häufig einer Kiste voller Süßigkeiten. Gelotst werden sie zum Beispiel von Pfeilen auf der Straße, die mit Kreide aufgemalt werden. So weit, so bekannt. Aber wie wäre es mit einer innovativen Variante des Spiels? Die kann auch für Erwachsene ein kniffliger Spaß werden.

Variante I: Die Schatzkarte

Hierfür bleibt das Spielprinzip gleich. Immer geht es darum, in einer Art Rallye auf der Suche nach etwas zu sein, in diesem Fall nach den Schnipseln einer Schatzkarte. Die Vorbereitung ist ganz einfach.

  1. Aus dem Internet lädt man sich den Plan für eine bunte Schatzkarte herunter und druckt diese aus. Tipp: Vorher hier aktuelle Druckerpatronen- und Toner-Angebote prüfen. Danach kann man die Karte mit eigenen Hinweisen ergänzen.
  2. Anschließend wird die Karte in beliebig viele Schnipsel zerteilt.
  3. Nun folgt der letzte und herausforderndste Part: Die Einzelteile müssen verteilt werden. Es empfiehlt sich, die Schnipsel in leere PET-Flaschen zu stecken, damit sie draußen vor der Witterung geschützt sind.

Wichtig ist, dass ein Schnipsel der Karte zum jeweils nächsten führt. Das gelingt, wenn man darauf achtet, dass die Kinder je nach Altersstufe leicht oder erst nach etwas mehr Aufwand auf die versteckten Teile stoßen. Was am Ende der Schatzkarte wartet, liegt dann ganz bei den Spielveranstaltern.

Variante II: Ein Buch voller Rätsel

Dafür benötigt man nur ein altes Buch oder eine Zeitung. Die ist zugleich der Schlüssel zum Finden des Schatzes am Ende der Jagd. Die Vorbereitung ist etwas kniffliger und erfordert ein wenig Zeit:

  • Bevor es losgeht, muss man einen Code aus Zahlen erstellen. Dieser ist in Verbindung mit dem Buch dann der Schlüssel, um die Hinweise auf der Schnitzeljagd zu finden. Dazu gibt man auf dem Codezettel immer die Seite im Buch und die Position des Buchstabens an. Ein Beispiel: 1-10. Das bedeutet, dass der zehnte Buchstaben auf der ersten Seite zur Lösung gehört. Geht man weiter nach diesem Prinzip vor und setzt die gefundenen Buchstaben in Reihenfolge zusammen, erhält man den nächsten Hinweis. Dieses Vorgehen nennt man Chiffrieren und es ist aus vielen Agentenfilmen bekannt. Da diese Variante relativ lange dauert ist sie eher etwas für größere Kinder. Aber der Rätselspaß ist enorm.
  • Etwas simpler ist die sogenannte Caesar-Chiffre, bei der Buchstaben im Alphabet um eine bestimmte Position verschoben sind. Für diese Variante werden chiffrierte Hinweiszettel benötigt. Zur Auflösung erhalten die Kids ein selbstgemachtes Decoderrad, das aus zwei unterschiedlich großen Kreisen besteht, die ringsum mit dem Alphabet bedruckt sind und in der Mitte mit einer Musterklammer fixiert werden.

Variante III: Auf der Suche nach den Wollfäden

Bei dieser Art der Schnitzeljagd geht es weniger darum, ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Stattdessen suchen die Kinder nach Wollfäden, die an Bäumen, Büschen oder Sträuchern befestigt wurden. Idealerweise werden zwei Teams gebildet, die gegeneinander antreten. Beide begeben sich auf die Suche nach den Fäden. Die Schwierigkeit des Spiels besteht darin, nicht nur auffällige rote, sondern auch gut getarnte braune und grüne Fäden zu finden. Je nach Farbe und Schwierigkeit werden dann Punkte verteilt. Das Team mit der höchsten Punktzahl gewinnt.

Diese Variante ist eher ein Sammelspiel. Im Herbst lässt es sich aber beliebig kombinieren: Man kann es auch mit verschiedenen Blättersorten spielen, die die Kinder im Wald sammeln. Am Ende werden die Arten bestimmt und man hat zugleich einen tollen Lerneffekt erzielt.

Bildquelle: pixabay.com

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