1. Home
  2. Blog & Magazin
  3. SOS-Kinderdorf und Co. – Wie Vereine bedürftige Kinder unterstützen

SOS-Kinderdorf und Co. – Wie Vereine bedürftige Kinder unterstützen





Je jünger ein Kind ist, desto hilfloser ist es. Doch auch wenn es älter wird, ist es noch längst nicht in der Lage, dieselben Leistungen zu erbringen wie ein Erwachsener. Ganz im Gegenteil. Sie sollen behütet werden und sich geborgen fühlen. Die Kleinsten haben unseren Schutz verdient. Da es vielen Kindern weltweit sehr schlecht geht, wurden zahlreiche Vereine gegründet, die sich durch Spenden finanzieren und durch freiwillige Arbeit stärker werden. Das Ziel ist die Verbesserung der Lebensumstände der Kinder, egal ob es sich um ein Kind aus Deutschland oder Bolivien handelt. Gemeinnützige Organisationen sorgen für notwendige Utensilien wie Kleidung und Möbel oder erfüllen todkranken Kindern ihre sehnlichsten Wünsche. Erfahren Sie in diesem Artikel, welche Vereine es gibt und wie Sie helfen können.

SOS-Kinderdorf seit 1949 weltweit aktiv

Die SOS-Kinderdörfer sind in Deutschland sowie auf der ganzen Welt für bedürftige Kinder da. In den Dörfern mit etwa 10 bis 15 Häusern arbeiten sowohl Angestellte als auch freiwillige Helfer. Es gibt dort pädagogische Beratung, Betreuung, und vieles mehr.

Wie alles begann

Das erste SOS-Kinderdorf wurde vom Österreicher Hermann Gmeiner in seinem Heimatland Imst in Tirol gegründet. Zuerst ließ er ein Dorf für Waisenkinder bauen. Später kam auch eine Mutter-Kind-Einrichtung sowie ein Mutterhaus dazu. Gmeiner starb im April 1986, seine Ziele jedoch leben weiter und mit jedem neuen SOS-Kinderdorf kann mehr Kindern geholfen werden. Mittlerweile gibt es 567 dieser sozialen Einrichtungen, allein 16 davon in Deutschland. Das größte SOS-Kinderdorf liegt in Indien und betreut 2.500 Kinder.

Wie Sie helfen können

Weltweit führen Dank der SOS-Kinderdörfer etwa 2,2 Millionen Kinder ein besseres Leben. Deutschlandweit gibt es mehr als 900 ehrenamtliche Mitarbeiter und über 3.600 Angestellte. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, mitzuhelfen. Unter anderem können Sie eine Patenschaft für Kinder übernehmen. Oder Sie entscheiden sich für eine Spende, wobei regelmäßige Spenden dem Verein bei der Kalkulation und Planung mehr helfen als einmalige Spenden, auch wenn es sich nur um sehr kleine Beträge handelt. Eine weitere Möglichkeit ist das Ehrenamt. Wer Zeit hat, kann damit viel Gutes tun, ohne Geld zu verlieren.

Kinderlachen: unvergessliche Erlebnisse für schwerstkranke Kinder

Kinderlachen e.V. setzt sich für Kinder in Deutschland, Österreich und der Schweiz ein. Die Kinder sind bis zu 17 Jahre alt und werden mit medizinischen Geräten, Möbeln, Schulmaterialien und Ähnlichem in Kinderhospizen, Kinderkliniken und Kindergärten unterstützt. Ziel ist es, den Kindern ihr oft kurzes Leben so angenehm wie möglich zu machen. Dazu gehört auch die Erfüllung von sehnlichen Wünschen wie zum Beispiel einen Tag im Zoo oder einen Besuch im Wachsfigurenkabinett. Daraus werden oft unvergessliche Veranstaltungen und Erlebnisse.

Deutsches Kinderhilfswerk für die Rechte der Kinder

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat sich die Rechte der Kinder auf die Fahnen geschrieben und setzt sich dafür ein. Aber nicht nur Kinderrechte, sondern auch die Förderung von Spiel und Bewegung ist dem Verein wichtig. Die Spielplatzsituation der Siebzigerjahre brachte damals schließlich den Stein ins Rollen. Sandkasten, Rutsche und Klettergerüst waren den beteiligten Unternehmern und Kaufleuten einfach zu wenig. Kinder brauchen viel mehr Platz zum Toben und vor allem auch Abwechslung beim Spielen. Und so wurde das Deutsche Kinderhilfswerk im Februar 1972 gegründet.

Kampf gegen Kinderarmut

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Bekämpfung der Kinderarmut. Allein in Deutschland leben etwa 2,7 Millionen Kinder in Armut und die Zahl steigt immer weiter an. Die Kinder können nichts dafür, dass Ehen zerbrechen, Krankheiten entstehen oder ein Unfall geschieht. Oft sind auch die Eltern unverschuldet in Not geraten und können trotz Vollzeittätigkeit nicht die nötigen finanziellen Mittel aufbringen, um ihre Kinder komplett zu versorgen.

Bildnachweis: Kinderzeichnung – Und wer ist für mich da? © motorradcbr – Fotolia.com

Hinterlasse einen Kommentar

Avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei

Suche









Neueste Beiträge