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Risikolebensversicherung für Eltern - finanziell abgesichert im Todesfall





Niemand setzt sich gern damit auseinander, was passiert, wenn er oder der Partner stirbt. Dennoch sollte man sich zu Lebzeiten mit der Frage auseinandersetzen, wie man in diesem Fall seine Kinder finanziell absichern kann. Neben der Trauer, mit der eine Familie ihren Umgang finden muss, fällt nämlich meist auch ein zusätzliches Einkommen weg. Zudem kommen weitere finanzielle Belastungen auf den verbliebenen Partner zu. Bestattungskosten, vielleicht eine Kinderbetreuung, eventuell muss er auch im Beruf die Stunden reduzieren, um allein den Haushalt zu stemmen. Nicht immer ist ein Elternteil in der Lage, die Familie finanziell zu versorgen. In diesem Fall kann eine Risikolebensversicherung den finanziellen Ruin verhindern und die Hinterbliebenen absichern.

Lebensversicherung als Vorsorge für die Kinder

Um seine Familie vor allen Eventualitäten zu schützen, gibt es verschiedene Versicherungen, die sinnvoll sind. Wenn es darum geht, die finanzielle Zukunft der Kinder zu sichern, gibt es zwei Arten der Lebensversicherung: Die reine Risikolebensversicherung und die erweiterte kapitalbildende Lebensversicherung, die zusätzlich mit einem Sparplan kombiniert wird.

Eine Risikolebensversicherung bietet sich insbesondere dann an, wenn ein Elternteil der Hauptverdiener ist und die Kinder noch zu klein sind, um sich selbst zu versorgen. Auch wenn ein größerer Kredit aufgenommen wurde, um beispielsweise einen Hausbau zu finanzieren, ist der Zeitpunkt günstig. Je nachdem, wie groß Versicherungssumme und Laufzeit sein sollen, bieten sich andere Versicherungsverträge an. Ob eine Risikolebensversicherung für Sie infrage kommt, erfahren Sie hier.

Risikolebensversicherung – Auszahlung im Todesfall

Bei der reinen Risikolebensversicherung werden zum Vertragsbeginn eine Absicherungssumme und Laufzeit festgelegt. Laufzeiten können unterschiedlich sein und variieren in der Regel zwischen drei und 45 Jahren. Was die Höhe der Versicherungssumme angeht, wird empfohlen, das Drei- bis Fünffache des Jahresbruttoeinkommens festzulegen. Die Höhe der Versicherungsbeiträge hängt von Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand des Versicherten ab. Pauschal kann man sagen, dass Männer, die einen ungesunden Lebensstil haben und älter sind, einen höheren Beitrag als gesunde, junge Frauen zahlen. Sollte es nun passieren, dass der Versicherte während der Laufzeit verstirbt, wird die Versicherungssumme an die festgelegten Hinterbliebenen ausgezahlt. Läuft der Vertrag aus, ohne dass es zum Todesfall kommt, endet die Vereinbarung ohne Auszahlung.

Kapitalbildende Lebensversicherung

Die kapitalbildende Lebensversicherung ist eine Möglichkeit, die Familie sowohl im Todesfall zu schützen als auch Geld gewinnbringend für die Zukunft der Kinder anzulegen. Bei ihr wird die Versicherungssumme nicht nur im Todesfall ausgezahlt, sondern auch dann, wenn der Vertrag endet. Da jedoch der Versicherte hier die Kosten für die Verwaltung des Geldes selbst tragen muss, sind die Beiträge insgesamt höher als bei der reinen Risikolebensversicherung. Wird die Lebensversicherung vorzeitig gekündigt, beispielsweise, weil eine rentablere Sparalternative gefunden wurde, erhält man einen vertraglich festgelegten Rückkaufwert. Dieser entspricht durch die anfallenden Bearbeitungs- und Stornogebühren jedoch selten der Höhe der eingezahlten Beiträge und ist als Geldanlage eher ein Verlustgeschäft. Grundsätzlich ist der Gedanke, Geldanlage und Hinterbliebenen-Vorsorge zu kombinieren, sehr sinnvoll. Allerdings gibt es deutlich rentablere Möglichkeiten, um Geld zu sparen. Neben der relativ hohen Verwaltungskosten ist nämlich auch der Zinssatz der kapitalbildenden Lebensversicherung relativ niedrig im Vergleich zu anderen Geldanlagen. Als Alternative kann es individuell sinnvoller sein, sowohl eine Lebensversicherung abzuschließen als auch Geldanlagen für die Zukunft der Kinder zu schaffen. Hier eignet sich beispielsweise ein separater Fondssparplan, der flexibler als eine Versicherung und mittel- bis langfristig profitabler ist.

Photo by Unsplash

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